Ist die Genossenschaft eine Alternative zum Unternehmensverkauf?

Shownotes

Ist die Genossenschaft eine Alternative zum Unternehmensverkauf? Genossenschaften haben in den letzten Jahren einen Modernisierungsschub durch die Digitalisierung erlebt. Gleichzeitig suchen Familienunternehmen Wege um auch ohne interne Nachfolger ihr Unternehmen in gute Hände zu übergeben. Johanna Kühner hat den Wandel zur Digitalisierung vorangetrieben, selbst eine Genossenschaft gegründet und berät jetzt Unternehmen bei den vielfältigen Wegen der Umsetzung, ob in der Unternehmensnachfolge oder wenn Mitarbeiter zu Mitunternehmer werden. Auch Gemeinden nutzen immer öfter Genossenschaften, wenn der Bäcker, Metzger oder das Wirtshaus geschlossen werden und die Anwohner die Sache selbst in die Hand nehmen. Lernen Sie mehr über die Vielfältigkeit der Genossenschaften und das hohe Potenzial für die Nachfolgeregelung im Unternehmen. www.genossenschaften.digital

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen bei Familienunternehmen im Wandel.

00:00:06: Hallo und herzlich Willkommen zur neuen Folge von Familienunternehmern im Wandl, dem Podcast für die gelingende Unternehmensnachfolge und eine menschenwürdige Wirtschaft in einer neuen Zeit!

00:00:29: Heute geht es um eine weitere Variante zu Unternehmen's Nachfolgen.

00:00:34: Eine, die immer mehr an Bedeutung gewinnt die Überführung des Unternehmens in eine Genossenschaft.

00:00:43: Dazu ist heute Johanna Kühner von Geno Digital bei mir.

00:00:48: Hallo, Johanna!

00:00:49: Ich freue mich, dass du heute da bist.

00:00:52: Hi – ich freue mich auch sehr, da zu sein.

00:00:54: Ein ganz spannendes Thema?

00:00:55: Ich bin ja selbst in einer Solidarischen Landwirtschaft, wo wir unsere Bioprodukte öffentlich bekommen und deshalb ein wenig vertraut mit dem Thema der Genosschaft.

00:01:09: Aber es ist sicher ein Thema, das zunehmende Bedeutung bekommt.

00:01:15: Gerade im Bereich wo Unternehmensnachfolgen nicht mehr konventionell gelöst werden können zum Beispiel weil es keine Nachfolger gibt und darum freuen wir uns jetzt heute von dir zu hören was hier auch an Entwicklung passiert ist in den letzten Jahren.

00:01:30: Stell dich doch bitte mal kurz vor und sag uns etwas über deinen Unternehmen oder deine Genossenschaften.

00:01:38: Ja, sehr gerne.

00:01:40: Ich bin Johanna und habe selbst an der Genossenschaft mitgegründet und auch die Initiative genodigital.

00:01:47: Wir sind ein Netzwerk von und für Genossenschafen und haben das Ziel, Genossenschaften zu stärken durch Inspiration, durch Vernetzung, durch Praxiswissen, auch durch politische Arbeit Und haben uns auch das Ziel gesetzt, Genossenschaften ins digitale Zeitalter zu überführen und noch viel stärker miteinander in Kontakt zu bringen.

00:02:12: Es gibt ganz unterschiedliche Genossenschaften.

00:02:14: da freue ich mich dass wir heute später noch drauf eingehen.

00:02:17: persönlich lebe ich in Berlin und ja freu mich sehr heute hier dabei zu sein.

00:02:26: Ja wie bist du denn zu dem Thema genossenschaft gekommen?

00:02:31: Sehr stark über die eigene Gründung, wie wir auch alle im Team bei Geno Digital.

00:02:36: Wir sind vier Personen, neben mir sind das noch Matti Pannenbecker, Fabian Gebert und Markthort Wiedefeldt Und wir haben selbst alle jeweils eine andere Genossenschaft gegründet Und uns gefragt, wie kann eigentlich das Potenzial von Genossenschaften noch viel mehr gehoben werden?

00:02:58: Bei mir persönlich war es eine Supermarktgenossenschaft die wir in Berlin aufgebaut haben vor fünf Jahren ungefähr.

00:03:05: Wir haben mittlerweile zweitausend Mitglieder, die auch alle ein bisschen mithelfen.

00:03:09: vielleicht kennst du das aus deiner solidarischen Landwirtschaft.

00:03:12: da gibt's ja manchmal auch so Ernte einsätze.

00:03:14: bei uns wird an der Supermark Kasse und beim Wareeinräumen mitgeholfen und haben tolle Erfahrungen gemacht, wie man eben durch Genossenschaften sich zusammen tun kann als Gruppe von Menschen um gemeinsam ein Problem zu lösen.

00:03:29: Und bei uns war das konkret Wie können wir gerade auch regionale unverpackte nachhaltige Lebensmittel erschwinglicher machen?

00:03:36: für mehr Menschen.

00:03:37: Und auch eine Gemeinschaft aufbauen, weil gerade in so einer großen Stadt wie Berlin gibt es zwar viele Menschen aber manchmal lebt man auch so anonym nebeneinander her.

00:03:46: und da fand ich Genossenschaften einfach ein ganz ganz tolles Mittel.

00:03:50: Und gleichzeitig haben wir festgestellt, dass vieles in der Gründung sehr langwierig bürokratisch war und man zum Beispiel auch als wir gegründet haben nicht digital einer Genossenschaft beitreten konnte.

00:04:04: Das war aus unserer Sicht einfach nicht zeitgemäß und das haben wir mit vielen anderen Menschen geteilt die in den Genosschaften aktiv sind und haben da sehr viel Resonanz erfahren.

00:04:14: Wir sind als Geno-Digital sehr schnell auf zweihundert dreihundert vierhundert fünfhundert Genossenschaften angewachsen, die sich eben auch wie gesagt haben ja wir sehen das Potenzial.

00:04:25: Wir treiben hier schon richtig viel voran mit unseren Genossschaften ob jetzt im Bereich Lebensmittel oder eben auch Energiewende oder auch Unternehmensnachfolge und gleichzeitig sehen wir eben dass wir da aufschließen müssen und weiter vorankommen müssen wenn wir die Rechtsform auch zeitgemäß nutzen wollen.

00:04:43: Und so ist aus geniordigital erst mit politischer Arbeit, wo wir uns vielen auch für den digitalen Beitritt die digitale Gründung und digitale Finanzierung stark gemacht haben.

00:04:53: Was auch alles Punkte sind, die jetzt rechtlich umgesetzt sind, wie genutzt werden können.

00:04:58: Auch ein lebendiges Netzwerk entstanden von ganz unterschiedlichen Genossenschaften, die sich da eben zusammentun und vernetzen.

00:05:06: Wie aufwendig war diese politische Arbeit und diese Veränderungen zu ermöglichen?

00:05:13: Ich hatte ja hier schon mal ein Podcast zum Thema Verantwortungseigentum mit dem neuen Geschäftsform der Gesellschaft mit gebundenem Vermögen.

00:05:25: Da war übrigens auch Martin Pannenbecker dabei, insofern freut es mich, dass ich ihn heute von dir wieder höre!

00:05:32: Und wie lang und umfangreich Vorarbeit sozusagen, um diese Umsetzung tatsächlich alles digital machen zu können.

00:05:41: Ja wir sind ziemlich in der Coronazeit gestartet mit unserer Initiative und haben da natürlich auch den einen großen Schmerzpunkt getroffen, weil wir gemerkt haben dass viele Dinge auf einmal auch einfach digitaler funktionieren müssen und hießen am Anfang Genodigital jetzt.

00:05:59: Weil das natürlich sehr schnell und sofort alles umsetzen wollten.

00:06:03: Wir haben dann gemerkt, dass dort teilweise politische Mühlen ein bisschen langsamer malen.

00:06:08: Das heißt es hat schon gedauert aber gerade für so ambitionierte politische Vorhaben gingen dann Sachen auch aufgrund der Ja, das Zeitgeist ist auch relativ schnell.

00:06:20: Also wir konnten sehr schnell die Ausnahmeregelungen für hybride digitale Generalversammlungen verlängern und umsetzen über ein Gesetzesvorhaben.

00:06:41: Wir haben aber auch sehr viel gelernt in diesem ganzen Prozess.

00:06:45: Sehr viele Partnerschaften, Allianzen aufgebaut mit ganz vielen verschiedenen Partnern.

00:06:51: Politischer Arbeit ist immer auch Netzwerkarbeit.

00:06:55: Das ist nicht eine Kraft sondern das sind ganz viele Kräfte die da miteinander zusammenarbeiten Und genau deshalb ging es für die Veränderungen dann doch relativ gut, weil einfach so viele auch in einem Strang gezogen haben.

00:07:12: Ja das ist ja schön zu hören, weil es ja viele Aspekte gibt aus meiner Sicht, die die Wirtschaft ein Stück weit lehnen durch den Eingreifen der Politik.

00:07:23: und wenn da sich immer mehr Leute zusammenfinden um Schritt für Schritt Dinge zu vereinfachen, dann wäre das natürlich für uns alle ein großer Fortschritt.

00:07:34: Was sollte man denn über Genossenschaften wissen?

00:07:36: Für Menschen die sich damit noch gar nicht beschäftigt haben?

00:07:43: Ich glaube, zum einen ist es dann die Bandbreite von Genossenschaften zu verstehen.

00:07:48: Weil wenn man Genossschaft hört oder hat vielleicht nicht ganz so viel damit zu tun, denkt man vielleicht an Wohnungsbaugenoßenschaften?

00:07:56: Vielleicht noch an den Genosschaftsbank?

00:07:58: Die ganzen Volks- und Rifeisenbanken sind ja zum Beispiel Genosstschaften.

00:08:03: oder auch noch an der Energiesektor.

00:08:04: Die Energiewende wird hier wirklich maßgeblich auch von Genassenschaften vorangetrieben.

00:08:09: Das sind so größere, bekanntere Felder in denen die Genossenschaft eine Rolle spielt.

00:08:16: Aber sie spielt eben auch an ganz vielen anderen Feldern eine Rolle und die Genassenschaft zeichnet sich generell dadurch aus dass sie zum Beispiel ihren Kunden und Kundinnen oder den Mitgliedern also auch den Mitarbeitenden gehört.

00:08:33: das bedeutet die Menschen die von der Dienstleistungen, Produkte beziehen.

00:08:41: Denen gehört die Genossenschaft auch.

00:08:43: Also es ist eine besondere Eigentumsstruktur, die auch in der Regel demokratisch organisiert ist.

00:08:50: Es gibt so ein genanntes Kopf-Stimmrecht in der Genossenschaft.

00:08:54: Das bedeutet eine Person, eine Stimme losgelöst von den Anteilen.

00:09:00: Das bedeutet, man kann zehn, zwanzig, dreißig Anteile solange das nicht irgendwie anders begrenzt ist in der Genossenschaft halten hat aber eine Stimme und ein großer Unterschied auch zu Aktiengesellschaften.

00:09:13: Und gleichzeitig glaube ich dass es so ein bisschen Vorurteil was aufgibt.

00:09:17: gegenüber Genossenschaften bedeutet das nicht für jede Entscheidung auch alle an einem Tisch sitzen müssen und sich dann irgendwie die dreitausend Mitglieder der Genossenschaft treffen.

00:09:29: Und erstmal alles ausdiskutieren, sondern es gibt einen demokratisch gewählten Vorstand Und da liegen natürlich auch viele Entscheidungen.

00:09:36: Man hat sehr viele Möglichkeiten, in der Genossenschaft zu gestalten, wer in welche Entscheidungsfindung eingebunden ist.

00:09:45: Aber alleine eben durch diese Eigentumstruktur das die Genossenschaft denen gehört den sie am Ende auch dient und dass es der spezifische Förderzweck denn jede Genossenschraft hat.

00:09:55: Die Genossen schafft dient den Mitgliedern.

00:09:58: Hat man dadurch eine andere Verankerung als wenn ein Unternehmen nur einer kleinen Gruppe von Shareholders gehört, die dann eben vor allem finanziell von dem Unternehmen profitieren.

00:10:12: Das ist bei der Genossenschaft viel breiter.

00:10:14: Die ganze Mitgliedschaft profitiert von der Genosenschaft und kann zum Beispiel auch an Gewinnausschüttungen partizipieren.

00:10:23: Müssten alle Menschen in der Genoßenschaft Mitglieder sein?

00:10:27: Und damit Mitunternehmer?

00:10:28: oder gibt es dort Ich sage jetzt mal ganz normale Angestellte und Arbeiter.

00:10:36: Es können in der Genossenschaft auch Menschen angestellt sein, die keine Mitglieder sind.

00:10:41: Es gibt zum Beispiel Genossenschaften, die gehören ihren Kunden und Kundinnen.

00:10:45: Also wenn man z.B.

00:10:46: so eine Wohnungsbaugenossenschaft nehmen kann, die Angestelter haben, die nicht unbedingt Mitglied seien müssen – aber eben dann die Menschen, die in den Wohnungen sind.

00:10:58: Es gibt wirklich richtig viele unterschiedliche Modelle.

00:11:03: Zum Beispiel sind Genossenschaften auch im ländlichen Raum eine treibende Kraft, um da wieder Leben reinzubringen.

00:11:10: Es gibt Kulturgenossenschaftens, es gibt Genosschaften im Mittelstand wo auch nicht nur Einzelperson oder Unternehmen sondern teilweise auch Kommunen Mitglieds sind sogenannte Multistakeholder-Genossenschaftnen.

00:11:24: Dann gibt es Genossschaften im Bereich digitale Infrastruktur Wo wir ja jetzt auch sehen in welche Richtung sich einfach digitale Unternehmen entwickeln in unserer Plattformökonomie, die am Ende wirklich sehr wenigen dienen und zu einer Machtkonzentration führen.

00:11:41: Und da wirklich auch die Frage was passiert eigentlich wenn man dann die Eigentumsstruktur anders und neu denkt?

00:11:48: Und das Unternehmen auf einmal den gehört, die das Produkt nutzen und sich damit eine grundlegende Logik verändert.

00:11:55: Genau also es müssen nicht alle, die jetzt in der Genossenschaft angestellt sind Mitglied sein haben.

00:12:00: zum Beispiel später noch mal sprechen, auch ein Case der Unternehmensnachfolge bei ETERA-Tech.

00:12:07: Das ist ein Softwareunternehmen.

00:12:09: die haben fünfhundert Mitarbeitende von denen sind so rund dreihundert Mitglied der Genossenschaft.

00:12:14: also es ist ein Angebot an die Mitarbeitenden aber eben auch nicht verpflichtend.

00:12:21: Es gibt ja – ich habe ja früher schon einmal drüber nachgedacht eine Genossschaft zu gründen und ich hatte immer ein bisschen Sorge dadurch dass alle Stimmen gleich zählen dass es ja dann, wenn jemand agitativ unterwegs sein möchte und sich Zustimmung von Mitgliedern zu holen, der einen anderen Weg einschlagen möchte, der vielleicht nicht so ganz genossenschaftsorientiert ist.

00:12:50: Darum hat mich das immer so ein bisschen abgehalten.

00:12:53: Wie siehst du denn das und ist es überhaupt ein Thema, das betrachtet werden muss?

00:12:58: Kommt es überhaupt vor?

00:13:00: Wie schützt man sich davor?

00:13:01: Das würde mich noch interessieren.

00:13:04: Ja also glaube ich schon auch wichtig rauszufinden am Anfang was will man genau vorantreiben.

00:13:12: Was ist einem wichtig auch an Unternehmerischer Freiheit?

00:13:16: Weil eine Genossenschaft ist schon auch ein Gemeinschaftsunternehmen und es dient der Mitgliedschaft, die steht im Fokus.

00:13:24: Und je nachdem wie man dann eben in Ersatzung die Mitspracherechte ausgestaltet können die Mitglieder und Säulen natürlich auch eine gewisse Rolle einnehmen mit gestalten zu können.

00:13:38: In einigen Unternehmen ist das sehr sinnvoll aus meiner Sicht, dass auch breit aufzuziehen, jetzt zum Beispiel bei unserer Supermarktgenossenschaft helfen wirklich alle Mitglieder auch aktiv mit.

00:13:48: Die haben auch ein Mitspracherecht und können durch Arbeitsgruppen aber auch die Entscheidung der Generalversammlung mitgestalten.

00:13:55: Gleichzeitig gibt es aber auch Genossenschaften wo es einfach auch einen höheren Freiheitsgrad gibt zB für den Vorstand zu agieren im Sinne der Mitgliedschaft.

00:14:08: das ist immer super wichtig.

00:14:09: die Mitglieder sind in der Förderung der Genossenschaft zentral und gleichzeitig gibt es da eben auch wirklich die Möglichkeit, die Genosschaft unternehmerisch als Vorstand zu führen.

00:14:23: Und es gibt auch Unterscheidungen zum Beispiel durch investierende Mitgliedschaften also ordentliche Mitglieder, die dann auch jeweils ein Stimmrecht haben.

00:14:33: Und es gibt aber auch die Möglichkeit zum Beispiel Menschen an dem Unternehmen zu beteiligen, die denn auch finanziell von den Unternehmen der Genossenschaft mit profitieren können, die aber nach der Satzung auch ohne Stimmrecht in der Genassenschaft sein können also auch da viel Möglichkeit das auszudifferenzieren.

00:14:52: Ja so ist es bei uns auch und ich denke das ist eine recht gute Lösung weil natürlich Investoren auch unter Umständen zu neuen Perspektiven kommen können.

00:15:02: Und da ist es eben hilfreich, dass die ausschließlich als Investor enttätigt sind und das ist sicher für normale Investoren von heute ein Thema.

00:15:14: Man sagt ja wieso würde ich das machen?

00:15:17: Aber es geht ja auch um neue Formeln wo es uns miteinander geht und nicht darum, dass wir einzelne sozusagen weiterhin zumindest in dieser speziellen Form nur an der Spezielleinhaberschaft haben wollen.

00:15:32: Ja, dann lass uns doch mal schauen das Thema Unternehmensnachfolge.

00:15:37: Wie kann denn es aussehen?

00:15:38: Welche Möglichkeiten gibt's denn da?

00:15:41: wie wird sowas strukturiert um hier mein Gefühl zu bekommen wie eine Genossenschaft hier eine interessante und spannende neue Möglichkeit sein könnte für die Unternehmensnachfolge und ich habe ja gesehen auf eurer Website, dass es sieben tausend achthundert Genossenschaften mit zweiundzwanzig Millionen Mitgliedern gibt.

00:16:03: Es sind mehr als Aktionäre in Deutschland also das ganze hat schon Gewicht.

00:16:08: Dann bin ich jetzt mal sehr gespannt welche Möglichkeiten du da aufzeigen kannst?

00:16:14: Ja voll gerne!

00:16:14: Ich starte vielleicht mit ein paar... Beispielen und ein ganz interessantes ist zum Beispiel Teilauto als einer der führenden Car-Sharing Anbieter.

00:16:26: Die haben jetzt vor drei Monaten eine Genossenschaft gegründet oder eine Umwandlung gemacht von einer GmbH in eine Genossenschaft und beteiligen sowohl ihre Mitarbeitenden als auch ihre Kunden und Kundinnen.

00:16:44: Und haben jetzt nach drei Monaten schon dreitausend achthundert Mitglieder gewonnen für die Genossenschaft, das wirklich ein toller Erfolg ist und auch zeigt dass das Modell auf Resonanz stößt.

00:16:56: und so werden auch die Mitglieder, die wirklich auch die Leistungen des Unternehmens nutzen an der Und für sie war das eben ein Weg, Unternehmen was schon am Markt etabliert ist existiert in die nächste Phase zu überführen und nachhaltig aufzustellen.

00:17:17: Das ist zum Beispiel einen Weg wie das Unternehmen übergeben werden kann.

00:17:24: Grundsätzlich kann man vielleicht nochmal unterscheiden in einer Nachfolge von Unternehmen, die dann an ihre Mitarbeitenden übergeben werden.

00:17:34: Das wird im Englischen auch so ein bisschen als Worker's Buyout oft bezeichnet und dann gibt es eben auf den Vorteil dass die Menschen, die dort arbeiten, ja auch das Wissen haben über das Unternehmen gehalten werden können befähigt werden sich einzubringen ohne dass eine klassische Unternehmensnachfolge gefunden wird.

00:17:55: Und es gibt den Weg mehr das Unternehmen an die Menschen zu übergeben, die dort ja auch Kunden und Kundinnen sind.

00:18:04: Es wird oft als Exit to Community bezeichnet und da ist zum Beispiel Teilauto wieder in diese Kategorie fallen.

00:18:13: Teilweise sind es aber auch Bürgergenossenschaften, die vor allem auch viel im ländlichen Raum entstehen, wo

00:18:19: z.B.,

00:18:22: Dorfkneipe der Dorfladen, die Bäckerei übernommen wird.

00:18:29: weil das Unternehmen keine Nachfolge findet, aber dass für die Menschen vor Ort so zentral ist, dass dieses Angebot erhalten wird.

00:18:35: Dass auch ein tatsächlich großer Anreiz besteht von Bürgern und Bürgerinnen sich dann einzubringen.

00:18:41: Und ich finde das auch ein schönes Beispiel wie Lösungen wirklich auch von den Menschen vor ort mitgestaltet werden können.

00:18:49: also da es man nicht einfach sagt okay jetzt gibt's es irgendwie nicht mehr und jetzt haben wir hier fehlende Infrastruktur sondern und ich muss aber gleichzeitig jetzt auch kein eigenes Unternehmen gründen oder die Bäckerei nicht selber fortführen.

00:19:01: Vielleicht kenne ich das gar nicht, sondern wie man wirklich da auch finanzielle Mittelressourcen Risiken aufteilen kann sodass dann gemeinschaftlich getragen eben wieder so eine Infrastruktur entsteht.

00:19:15: Da sehe ich ja einen ganz großen Bedarf.

00:19:17: also wenn ich hier bei uns aufs Land schaue wo praktisch in jedem dritten Dorf gibt es keine Wirtschaft mehr, es gibt kein Bäcker mehr und es gibt keinen Metzger mehr Das kann ja so nicht bleiben und gerade auch für die ältere Bevölkerung.

00:19:33: Und wenn man sieht, wie solche Projekte dann gemeinschaftsfördernde Wirkung in so einem Dorf auslösen, wo dann einfach eine ganze Menge Leute mitmachen und gemeinsam an diesen Themen arbeiten – das stärkt ja auch so eine Dorfgemeinschaft unheimlich stark.

00:19:49: Das ist ja ohnehin schwierig!

00:19:51: die jungen Menschen oft in diesen kleinen Dörfern zu halten.

00:19:54: Insofern gerade da finde ich das, dass der ein schönes Beispiel auf der Webseite mit dem Bäcker ist wirklich eine ganz tolle Geschichte um nicht nur aus unternehmerischer Sicht sondern auch als gesellschaftspolitischer Sicht Dinge neu zu gestalten?

00:20:10: Ja, auf jeden Fall.

00:20:11: und genau um vielleicht einmal kurz bei dem Bäckerei-Beispiel zu bleiben Auch da sieht man schön wie unterschiedlich das gestaltet werden kann.

00:20:19: Da haben wir einmal Beispiel vom Wombicher Beck, wo genau das eben der Fall war dass der Dorfbäcker zumachen sollte und dann die durch eine Bürgergenossenschaft übernommen wurde.

00:20:34: Wo jetzt auch der Vorstand sich mehr um die administrativen Aufgaben der Bäckerei kümmert und dabei jemand gefunden wurde, der die Bäckerei operativ weiterträgte aber nicht quasi in die komplette Eigenverantwortung eigen Risiko gehen wollte selbstständiges Unternehmen weiterzuführen.

00:20:52: Und wir haben das Beispiel von Beckers Lüth, dass ist ein Familienbetrieb in dritter Generation eine Bäckerei und da wurde eben auch eine Genossenschaft gegründet und die Bäckerei wird jetzt auch durch die Kunden und Kundinnen vor allem aber auch durch den Mitarbeitenden getragen und so klassisch Familienunternehmen Nachfolge als Genossenschafft gelebt.

00:21:17: Das ist aber kein Familienmitglied sozusagen, was jetzt in dieser Genossenschaft ist.

00:21:22: Sondern das wurde eben an diese Mitarbeiter und Kunden übergeben.

00:21:30: oder ist da auch weiterhin noch ein Sohn, eine Tochter oder so mit dabei?

00:21:35: Ja, spannenderweise wird das von der Tochter als Genossenschaft weitergeführt also immer noch die Familie involviert.

00:21:45: Ihr Anspruch war es aber, das Unternehmen weiterführen zu wollen auf ihrer Art und Weise mit einer höheren Beteiligung der Menschen, der Mitarbeitenden.

00:21:56: Und deshalb jetzt eben als Genossenschaft.

00:21:59: Okay, also heißt es gibt eigentlich diese zwei Möglichkeiten dann für die Familie entweder dass sie tatsächlich wenn's keinen Nachfolger gibt, das in einer dieser Formen, die du beschrieben hast übergeben wird Und gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, dass eben doch die Familienmitglieder im Unternehmen bleiben.

00:22:16: Aber dann in dieser anderen Rechtsform und das der beschrieben ist, gibt einmal diese direkte Umwandlung von einer GmbH zum Beispiel in die Genossenschaft.

00:22:30: Verschiedene Möglichkeiten habe ich gesehen, ein Esserteal oder einen Share-Deal zu machen.

00:22:36: Vielleicht magst du es nochmal kurz erklären?

00:22:39: Weil das ist ja auch etwas Bekanntes was in normalen Übergaben dann möglich ist.

00:22:44: Ja, genau.

00:22:45: Also wir haben formell verschiedene Möglichkeiten.

00:22:48: zum einen ist es der Unternehmenskauf.

00:22:50: das bedeutet die neu gegründete Genossenschaft kauft dann die Anteile am bestehenden Unternehmen und das ist zb bei Iteratec was ich vorhin erwähnt hatte dass jetzt eben auch den Mitarbeitenden gehört der Fall.

00:23:10: Der zweite Case... Mag

00:23:12: ich kurz hier fragen?

00:23:14: Ist es so leicht hier zu kaufen für die Mitarbeiter?

00:23:17: Haben diese finanziellen Ressourcen oder gibt's da Konstruktionen, die das Ganze unterstützen.

00:23:23: Wie haben sie das gemacht?

00:23:25: Ja sehr gute Frage!

00:23:27: Sehr oft ist das eher symbolisch tatsächlich damit eben auch dieser... dass finanziell keine Hürde ist für die Mitarbeitenden, damit reinzugehen.

00:23:38: Das bedeutet oft gibt es eine andere Art der Finanzierung für so ein Share-Deal also den Unternehmenskauf ohne das jetzt die Mitarbeiter großfinanziell dazu belastet werden.

00:23:54: Also es sind oft auch kleine Anteilsgrößen damit das einfach sehr niedrigschwellig ist, da auch mit rein zu gehen und einen Anreiz dann auch zu schaffen.

00:24:03: Das heißt der Inhaber bekommt ja nicht sehr viel sondern es ist ihm einfach wichtig dass das in dieser Form gut weitergehen kann und die Leute da aktiv werden können bleiben können und unwerden können.

00:24:17: Genau an der Regel ist es schon also kein klassischer Exit wie man das jetzt vielleicht von Venture Capital gibt finanzierten Start-ups kennt.

00:24:28: Okay, dann hast du den SET-Deal noch angesprochen?

00:24:38: Genau das ist eher die Betriebsübernahme wo der Betrieb übernommen wird durch die neu gegründete Genossenschaft und das war zum Beispiel bei der Dorfbäckerei beim Wombicher Beck Fall, also das sind dann eben formell verschiedene Wege.

00:25:01: In der Theorie würde es auch noch den Weg der Verschmelzung geben bedeutet eben dass dann ja bestehende Unternehmen zusammengeführt werden.

00:25:13: hatten wir jetzt gerade einen von einem Fall gehört wo sich zwei Hand Werksbetriebe überlegt haben sich eben zusammen zu tun auch für eine verbesserte Auftragslage, für eine verbesserte Teilung von Ressourcen und dann eben zu einer Genossenschaft zu werden um sich da dann eben auch Ausbildung, Betrieb, Ressursenvermarktungen zu teilen.

00:25:36: Wie wird das so sagen im Vergleich zu jetzt einem normalen Verkauf zum Beispiel?

00:25:41: Ist es ähnlich vom Zeitaufwand, von den Kosten oder Tagkosten usw.

00:25:48: Oder ist das ganz anders?

00:25:50: Wie vergleichst du die verschiedenen Varianten?

00:25:55: Es ist natürlich sehr abhängig auch von Unternehmensgröße wie das Ganze geführt und geregelt ist.

00:26:04: Ich würde sagen sind nicht nur diese formellen Kosten, sondern auch erst mal der Aufwand und die Kosten sich auch mit dieser neuen Form zu beschäftigen.

00:26:16: Also auch sich diese Fragen zu stellen wie gestalte ich dann als Genossenschaft meine Governance-Struktur?

00:26:23: Wie soll die Stimmrechtsgestaltung aussehen?

00:26:26: Wer soll eigentlich am Unternehmen beteiligt werden?

00:26:28: Wer kann welche Rollen einnehmen?

00:26:30: Ich glaube diese ganzen Prozesse sind natürlich eine unglaubliche Chance der Grund, warum so eine Unternehmensnachfolge als Genossenschaft gestaltet wird und gleichzeitig natürlich auch in einer Form aufwändig.

00:26:45: Man hat das natürlich auch diese Fragen in allen Nachfolgeprozessen.

00:26:49: aber da vielleicht nochmal irgendwie spezifischer gibt die Unternehmensnachfolge als Genossenschaft.

00:26:56: Das ist am Anfang erwähnt, das ist ein Thema was an Bedeutung gewinnt aber es ist nicht unglaublich häufig und ich glaube da sind wir einem ganz spannenden Punkt wo wir jetzt einfach in dieser Nachfolgekrise auch in Deutschland sind.

00:27:12: super wichtiges Thema da verschiedene Lösungsansätze zu finden steckst du ja auch ganz tief drin und gleichzeitig ist es eben noch am entstehen werden.

00:27:24: auch jede Lösung ist wieder eine Art Pionierarbeit in der Richtung, die dann natürlich auch den Weg bereiten kann für mehr was potenziell entsteht aber deshalb vielleicht auch aufwendiger an der Stelle als wenn man die etablierten Wege geht.

00:27:45: Es ist ja so ungefähr glaube ich zwei Drittel der übergeben Geber würden am liebsten innerhalb der Familie übergeben und weil sie einfach Standortsicherung, Mitarbeiter-Schutz-, Kulturerhaltung, all die Dinge, die du ja auch schon genannt hast betreiben wollen.

00:28:05: Und das dann oft doch nicht schaffen, weil Sie eben den Verkauf als die einzige Möglichkeit betrachten.

00:28:15: Natürlich gibt es auch welche... unbedingt verkaufen wollen, aber von diesen zwei Dritteln wäre das natürlich schon ein großes Potenzial, dass ihr hier ansprechen könntet.

00:28:26: Was glaubst du denn, woran es liegt?

00:28:29: Dass es noch so wenige sind?

00:28:33: Ja ist eine gute Frage.

00:28:37: Ich glaube, es liegt schon zum einen daran, dass es nicht so oft berücksichtigt wird als Optionen.

00:28:44: gerade Genossenschaften werden eben oft in verschiedenen Branchenbereichen verortet und ich glaube, da gibt es einfach noch sehr viel Potenzial nochmal sichtbarer zu machen was da eigentlich die unterschiedlichen Möglichkeiten sind.

00:29:01: Was die Bandbreite ist Ich glaube, tatsächlich gerade auch fürs digitale Zeitalter.

00:29:06: Wenn wir uns überlegen, Genossenschaften kommen auch so ein bisschen aus dem Gedanken wie können wir Ressourcen eigentlich bündeln?

00:29:12: Und jetzt geht das nicht mehr um physische Ressousten notwendigerweise also natürlich auch aber viel auch auf digitale Infrastruktur und Wie können wir da auch Alternativen aufbauen?

00:29:22: Also ich glaube es gibt viel darum, Ja, da den Horizont nochmal öffnen, mehr Sichtbarkeit auch schaffen und diese Pionierarbeit eben dann auch zugänglich machen für mehr Betriebe wenn sie auf diesen Weg gehen wollen.

00:29:42: Das war ja auch meine Absicht hier mit diesem Podcast heute einen kleinen Beitrag zu leisten so dieser Mehr Bekanntheit zu generieren.

00:29:50: also in unserer Genussenschaft läuft alles auf digitaler Ebene Alle Versammlungen, alle Entscheidungen, Entscheidungsrunden bis wir auch zu den Beges kommen und den Zielen die gemacht werden sollen.

00:30:10: Also schon für mich eine tolle Erfahrung zu sehen wie es in knapp fünfhundert Leute tatsächlich so etwas gemeinsam entscheiden können und der Vorstand dann eben den Auftrag bekommt diese Dinge umzusetzen und wie eben auch die Gärtnerei dadurch sozusagen ein Jahr, weil im Voraus weiß was sie anbauen sollen und einen gesicherten Kundenstamm haben.

00:30:38: Das ist natürlich auch etwas wert wo man nicht ständig neu akquirieren muss sondern der Kundenstam steht in dem Fall eben auch schon fest weil wir diese Kiste natürlich einmal in der Woche dann bekommen.

00:30:53: Sofern Sicherheit für die Gärtnerei, aber auch Sicherheit für uns.

00:30:57: Dass wir eben jede Woche ein biologisch einmal freies Produkt direkt vor der Haustür ganz frisch erhalten können.

00:31:06: Also für mich ein ganz spannendes Thema mit viel Potenzial und meine Abschlussfrage ist ja immer was würdest du jetzt einem Familienunternehmen das vielleicht keinen Familien Nachfolger hat empfehlen?

00:31:20: um sich sozusagen dieses Thema auch der Genossenschaft vielleicht in irgendeiner Form anzugehen.

00:31:29: Was sollen die da als ersten Schritt machen oder können sie machen?

00:31:34: Ich glaube, im ersten Schritt ist es spannend sich überhaupt mal auch mit der Genossenschaft als Option zu beschäftigen.

00:31:42: Wir haben auch auf unserer Seite genossenschaften.digital eine Übersicht erstellt zur Unternehmensnachfolge durch Genossschaften wo wir einfach die uns bekannten Praxisbeispiele gelistet haben.

00:31:54: da sind noch viel mehr drauf als die ich jetzt heute nennen durfte in dem Gespräch also sich davon vielleicht mal inspirieren lassen was so möglich ist, dann natürlich auch das Angebot da gerne auf uns zuzukommen mit Fragen.

00:32:12: Wir teilen denn auch gerne das an Ressourcen was wir kennen und was eine der Kerntätigkeiten bei Geno Digital machen, ist die Veranstaltung von Barcams.

00:32:26: Die nennen wir CoopCamps wo sich einfach auch verschiedene Menschen treffen über die Branchen hinweg und da haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht dass man da auch mit seiner eigenen Fragestellung reinkommen kann.

00:32:40: also gerne auch mit der Frage Ich stehe hier vor der Unternehmensnachfolge, überlege das mit einer Genossenschaft zu machen und da einfach auch das Wissen anzuzapfen was in dem großen Netzwerk was wir uns aufgebaut haben besteht.

00:32:56: Genau also die hetzige Einladung sich da inspirieren zu lassen dazu zu kommen und wir vermitteln dann gerne Kontakte wo hilfreich

00:33:08: Genau, und vielleicht auch mal lokal schauen.

00:33:10: Wo gibt es denn eine Genossenschaft?

00:33:12: Ist ja alles leicht zu finden heutzutage um einmal zu sehen wer hat den welche Erfahrungen gemacht.

00:33:18: Und dann hoffen wir dass diese Form die sie schon seit sehr sehr langer Zeit gibt und die jetzt durch die Digitalisierung sozusagen diesen modernisierungsschub bekommen hat dann tatsächlich auch immer wieder und immer öfter eine Möglichkeit für eine familienfremde Nachfolge ermöglicht.

00:33:43: Ich sage ganz herzlichen Dank, liebe Johanna!

00:33:46: Für deine Beiträge, viele wahrscheinlich auch ganz neue Möglichkeiten die du hier aufgezeigt hast... Du hast das schon gesagt?

00:34:01: die Menschen jetzt Informationen finden, die Website.

00:34:08: Die Website ist genossenschaften.digital.

00:34:13: Punkt digital?

00:34:14: Okay also nicht D, sondern Punkt digital.

00:34:17: Genau!

00:34:18: Gut und wie immer auch bei uns auf der Homepage von www.wgimwander.com weiter Informationen zur Unternehmensnachfolge und zur gelungenen Unternehmenskultur.

00:34:33: Dann sage ich Dankeschön, euch weiterhin viel Erfolg.

00:34:37: Und vielleicht sehen wir uns wieder mal mit neuen Beispielen die Familienunternehmen genutzt haben.

00:34:44: Danke dir, dass du heute

00:34:45: da warst!

00:34:46: Sehr gerne und vielleicht entstehen ja bei dir dann auch tolle Beispiele.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.