Mit Vollgas in die Nachfolge bei Firma Obermair in München
Shownotes
Mit Vollgas in die Nachfolge bei Firma Obermair in München Unsere mittelständisch geprägte Wirtschaft braucht dringend erfolgreiche Unternehmensnachfolgen, nicht nur für die Unternehmen selbst, sondern auch für die betroffenen Gemeinden und das ganze Land. Allein in Oberbayern stehen ca. 22.000 Generationswechsel mit knapp 300.000 Beschäftigten an. Selbst dort wo es Nachfolger gibt, zögern die Übergeber das Steuerrad weiterzugeben, obwohl sie selbst die wichtigen Themen wie Digitalisierung, KI und Nachhaltigkeit oft nicht mehr angehen wollen. Wie es auch anders geht und vor allem wie schnell es gehen kann, zeigt die Firma Obermaier Bäder in München. Dort hat Mika Obermaier gezeigt, wie man es schafft, in 16 Monaten vom Ende des Studiums bis zur Übernahme als geschäftsführender Gesellschafter zu kommen. Sein Vater war ihm dabei eine wichtige Hilfe. Im Podcast klären wir die wichtigsten Erfolgskriterien für diese schnelle Übernahme, wie sich sein Leben nach dem ersten Tag als Geschäftsführer verändert hat und welche Gesinnung des Vaters diese „Speed-Nachfolge“ erst ermöglicht hatte. www.obermair.de
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00:00:03:
00:00:15: Herzlich willkommen bei Familienunternehmen im Wandel.
00:00:36: Selbst dort wo es Nachfolger gibt, zögern aber viele Übergeber das Steuerrad weiterzugeben.
00:00:51: Obwohl sie selbst die wichtigen Themen wie Digitalisierung oder KI und Nachhaltigkeit nicht mehr angehen wollen.
00:01:04: Wie es auch anders geht und vor allem wie schnelles gehen kann zeigt die Firma Obermeier aus München.
00:01:13: Ich bin heute zu Gast bei Mika Obermeier, der diesen Prozess verkürzen mit seinem Vater gegangen ist.
00:01:23: Hallo Mika!
00:01:24: Schön dass ich heute bei euch sein darf.
00:01:27: Hallo Franz vielen Dank das du da bist.
00:01:30: ganz kurz zu mir Ich bin Mika Obermeier habe das Unternehmen nun in fünfter Generation übernommen und bin froh heute mit dir darüber reden zu können.
00:01:44: Ja, ihr habt ja auch eine ganz besondere Geschichte und vielleicht erzähl mal ein bisschen über das Unternehmen.
00:01:51: Ihr seid ja, wie du gerade sagst, tünftige Generationen, achtzehnhundertfünfundneinzig glaube ich oder?
00:01:57: Genau!
00:01:57: Das Unternehmen wurde achtzehnhundertfünfundneinzig als Steinmetzbetrieb gegründet.
00:02:02: Wurde dann zwei Generationen als Steinmetzbetrieb geführt.
00:02:06: In dritter Generation hat mein Großvater ist in das Bad Geschäft eingetreten und hat Stein- und Badhandel vereint.
00:02:18: Daraus haben meine Eltern dann noch eine weitere Branche herausgebracht, und zwar die Lifestyle-Botik, die wir jetzt heute so führen wo es eben auch vom Handtuch über den Raum durch die Duftkerze alles gibt nicht nur was das Bad noch zu bieten hat.
00:02:41: Nach wie vor bieten wir noch unsere eigenen Badewanne an, sind aber stetig im Wandel mit dem Unternehmen.
00:02:50: Ja dann sagt auch noch ein paar Worte zu dir als Person?
00:02:55: Ich selbst habe sehr lange damit überlegt ob ich das Unternehmen weiterführe.
00:03:02: in der Schule war das noch keine Option.
00:03:06: Dann nach der Schule habe ich hier angefangen zu arbeiten und mich dazu entschlossen, weiterzuarbeiten.
00:03:11: Hab selbst dann in Wien mein BWL-Studium absolviert an der WU und nach dem erfolgreichen Absolvieren bin ich zurückgekommen nach München und hab angefangen das Unternehmen zu
00:03:24: übernehmen.".
00:03:26: Ja und es klingt natürlich jetzt alles so ganz einfach wenn du das so sagst?
00:03:30: Lass uns doch mal schauen was auch das Besondere bei euch ist!
00:03:35: Denn wenn ich mich richtig erinnere, hattest du mir ja gesagt dass eure Übergabe von deinem Vater zu dir auch viel damit zu tun hat wie die Übergabe von deiner Vater durch den Großvater war.
00:03:52: Und es ist ja nicht unüblich das diese Erfahrungen der Väter in die heutigen Übergaben mit reinspielen erzählt hat man.
00:03:59: Ja mein Vater hatte tatsächlich oder ist ins Unternehmen mit demselben Alter, wie ich jetzt eingestiegen und hatte diese typischen Probleme die eigentlich so immer erzählt werden wenn Unternehmen übernommen werden.
00:04:17: Und zwar dass sein Vater in Unternehmen geblieben ist dort immer noch die Finger mittelin hatte und er nicht allzu viel freien Spielraum hatte.
00:04:27: Das wollte er bei mir anders machen.
00:04:29: Und so kam es auch dazu, dass wir eine sehr, sehr schnelle Abwicklung hatten und ich dadurch auch viel Freiraum in dem ganzen Übernahmeprozess und vor allem jetzt auch danach gehabt habe um das Unternehmen so zu gestalten wie ich's mir vorstelle.
00:04:47: Du hast gerade gesagt du bist oder genauso alt gewesen bei der Übergabe Wie dein Vater?
00:04:53: Wie alt bist du jetzt?
00:04:54: Ich bin jetzt sechsundzwanzig
00:04:55: Und kannst du sagen wie alt dein Vater ist?
00:04:58: Mein Vater ist neunundsechzig und ist jetzt auf dem Weg in den ruhigeren Teil des Lebens, sei ihm gegönnt.
00:05:09: Nichtsdestotrotz steht er natürlich mir noch mit Rat und Tat zur Seite bei allen Fragen die ich habe, die nicht allzu wenig sind.
00:05:18: Fangen wir mal ganz am Anfang an!
00:05:20: Wann habt ihr denn so das erste Mal von deiner Initiative oder vom Vater begonnen über Unternehmensnachfolge zu sprechen?
00:05:31: Das war dann schon nach dem Abitur, wo ich pro halber erst mal ein Jahr im Unternehmen gearbeitet habe.
00:05:39: Um überhaupt für mich zu sehen, wäre das eine Option.
00:05:44: Dann als ich mich dazu entschlossen hab, war da schon eine Timeline im Raum.
00:05:50: Sie ist okay, du kannst jetzt nochmal studieren gehen... Genießt die Zeit, am besten auch weg aus München.
00:05:57: Damit du noch mal was siehst, da habe ich mich dann eben für Wien entschlossen, was auch absolut die richtige Wahl war.
00:06:04: und nach dem Studium kommst du wieder und dann beginnen wir den Übernahmeprozess.
00:06:09: Während des Studiums hat sich dann immer noch mehr herauskristallisiert, was wir eigentlich anstreben für eine Timeline von Erstgeschäftsführer werden immer wieder hin und her, aber es war dann doch schon... also ursprünglich war eine längere Zeit gedacht als das letztendlich war.
00:06:33: Und diese kurze Zeit auf die kommen ja gleich.
00:06:36: Das ist auch einer der Gründe warum wir diesen Podcast heute machen weil zum einen Die Welt da draußen habe ich vorhin schon kurz angedeutet braucht die Nachfolger die die neuen Themen angehen und sie braucht sich auch recht zügig Und gleichzeitig man ja immer sagt, so eine Nachfolgeregelung die dauert ja fünf bis zehn Jahre.
00:07:01: Aber das stimmt natürlich einerseits schon weil bei euch hat es ja auch mit diesem ersten Gespräch nach dem Abitur begonnen.
00:07:09: wie viele Jahre ist jetzt her?
00:07:12: Das wird jetzt auch sieben Jahre her sein.
00:07:14: Insofern kann man sagen dieser Zeitraum der ist durchaus richtig und wichtig dass diese Gespräche auch früh genug geführt werden.
00:07:23: Ich habe ja auch immer wieder Fälle, wo die Väter meistens die Vater mit ihren Kindern nicht sprechen und irgendwann zehn Jahre später dann bei den Märkten.
00:07:34: eigentlich hätte er gewohnt und ich hätte ihn auch gerne gehabt aber die Annahmen füreinander waren eben die falschen.
00:07:41: insofern hat der da schon gut begonnen.
00:07:44: Aber dann die eigene Übergabe, über die wir gleich sprechen.
00:07:47: Die ging dann natürlich schon sehr flott.
00:07:50: Darum sprecht man ja auch im Titel von Folgeis oder von Speedübergabe.
00:07:56: und du bist ja nach Wien gegangen wie du sagst Und auch da hast du schon einen speziellen Weg gewählt.
00:08:01: Da in Wien gab es eben etwas was so gar nicht so selbstverständlich ist.
00:08:06: Im Studium glaube ich
00:08:07: Genau das hat sich angeboten dass ich im Nebenfach auch KMU genommen habe auch schon mal in diese ganze Welt mit eingestiegen bin.
00:08:17: Und auch in meiner ganzen Fächerwahl habe ich immer versucht so zu wählen, weil ich ja eben schon das Unternehmen kannte von klein auf und eben auch davor ja schon ein Jahr intensiv drin gearbeitet hatte.
00:08:29: deswegen wusste ich welche Herausforderungen das Unternehmen hatte und da hatte die Uni viele Kurse zu bieten und so konnte ich dann mich dort auch durcharbeiten mit einer ganz anderen Motivation teilweise als meine Kollegen Im Studium, die jetzt manche Fächer eher abgesessen sind wusste ich.
00:08:47: Die sind jetzt wichtig für mich.
00:08:48: Andererseits habe ich dafür jetzt in Warte III zum Beispiel nicht so gut aufpassen müssen mit dem Wissen dass es mich letztendlich nicht tangieren wird.
00:08:58: Nicht ein Mathematikbüro übernimmst sondern ein schönes Bäderunternehmen.
00:09:04: Was waren das so viele Kurse wo du sagst?
00:09:06: Die haben wir damals schon geholfen.
00:09:11: Genau, vor allem eben diese KMU-Kurse wo grundsätzlich mal auf kleine mittelständische Unternehmen eingegangen wurde.
00:09:20: Wie werden die geführt?
00:09:21: Was ist dabei wichtig?
00:09:24: Übernahme wurden in den Kurzen schon auch behandelt.
00:09:28: Personalführung auch in kleinen Unternehmen auf was geachtet werden muss.
00:09:33: Solche Themen waren für mich schon recht spannend und dann natürlich auch solche Basisthemen wie Buchhaltung etc.
00:09:42: waren auch natürlich Themen, wo ich wusste die kommen auf mich zu Wo man eine Ahnung von haben muss und Ich bin unglaublich froh dass ich da das da auch aufgepasst habe.
00:09:51: Sonst hätte ich jetzt ja wesentlich weniger überblick.
00:09:57: Hast du dann auch mit anderen Kommilitonen Zu tun gehabt Die eben auch Familienunternehmen Schon im Kopf hatten dass sie die übernehmen würden nach dem Studium
00:10:08: Tatsächlich ganz wenig aber ein zwei gab es Die haben das jetzt auch dem Prozess durchgemacht.
00:10:14: Ja,
00:10:14: da gibt es auch noch Kontakte.
00:10:17: Gibt ja auch in Deutschland ein paar Universitäten die sich spezialisiert haben auf diese Unternehmensnachfolgethematik von Familienunternehmen und ich denke schon so wie du sie auch beschreibst dass das sehr gut die Vorbereitung sein kann.
00:10:32: Dann bist du zurückgekommen?
00:10:34: In welchem Jahr war das dann?
00:10:40: Okay, also wir haben nach den Studenten sozusagen in.
00:10:45: Und heute sitzt ein Unternehmer vor mir, der sowohl Geschäftsführer als auch alleiniger Gesellschaft ist.
00:10:53: Richtig!
00:10:55: Dann schauen wir uns doch mal diese Zeit ein wenig an.
00:10:58: Das war ja glaube ich früher.
00:11:02: Und die endgültige Übernahme, wann hat er die beim Notar abgeschlossen?
00:11:09: Die endgeltige Übernahme haben wir letztes Jahr im Oktober abgeschlossen.
00:11:13: Das heißt also da sind dann gut eineinhalb Jahre vergangen?
00:11:18: Okay, vom Studenten zum Geschäftsführende Gesellschaft in einen halben Jahr
00:11:23: an.
00:11:24: Richtig ja!
00:11:24: Das müsst ihr euch mal anhören da draußen.
00:11:26: alle die gerade unseren Podcast hören das so was auch funktionieren kann.
00:11:31: aber es braucht natürlich ein paar Grundbedingungen von ein paar verschiedenen Seiten in der Familie und im Unternehmen.
00:11:40: Erzähl doch mal, wie du begonnen hast?
00:11:43: Wie war die ersten Schritte nach dem Studium?
00:11:47: Ich denke es war sehr wichtig dass mein Gesicht auf jeden Fall schon mal bekannt war in der Firma.
00:11:53: Einfach aus dem Grund, dass ich auch neben dem Studium mal in den Sommerferien immer wieder mitgeholfen habe und mich blicken lassen hab und dem Unternehmen einfach nicht fremd war.
00:12:03: Nichtsdestotrotz war es sehr wichtig das sich am Anfang in das Team integriert wird und habe von daher auch das erste halbe bis dreiviertel Jahr wirklich im Verkauf gearbeitet und war aktiv vorne an der Front Kollegen, Kolleginnen Beziehungen aufgebaut und war Teil des Teams und nicht Teil der Geschäftsführung.
00:12:28: Es
00:12:28: war kein gesunder Richtig, weil
00:12:29: Kuba
00:12:29: Meier hieß sondern Lernen.
00:12:33: Das richtig!
00:12:34: Und auch dass ich pünktlich da bin, dass sich einfach alle genau... Alle Rechte und Pflichten, die sonst das Team hat, dass ich da Teil war von.
00:12:46: Und das hat glaube ich enorm viel geholfen, dass man da auch respektiert wird und Anerkennung erlangt.
00:12:53: Und dann erst mit der Zeit war es dann erst ein Tag mit dem Büro, dann zwei Tage mit dem Büro... ...und so bin ich nach und nach zwischen, sag' ich mal Geschäftsleitung- und Aktivistiemenmitglied hin und her gewechselt.
00:13:12: Und diese eineinhalb Jahre, waren die so geplant?
00:13:15: oder hat sich es ergeben?
00:13:17: Oder hat einer von euch beiden Speed gemacht.
00:13:23: Also zu Beginn war's doch ne deutlich längere Timeline geplant eher in Richtung vier Jahre fast aber das ging dann alles so schnell... sehr viel Motivation einfach vom Studium und tausend Dinge die ich mir in den Kopf gesetzt hatte, die ich gerne umsetzen wollen würde.
00:13:44: Und ja mein Vater der hat das gesehen und war aber selbst jetzt nicht so motiviert diese Dinge zu tun wusste.
00:13:56: aber für meine Zukunft im Unternehmen und wie ich das Unternehmen fühlen will, ist das sehr wichtig.
00:14:02: Zum Beispiel sei es jetzt ein neues Warenwirtschaftssystem, sei es der Online Shop oder eine allgemeine Digitalisierung von Unternehmen waren alles Themen die standen an wo ich das Gefühl hatte da muss jetzt Gas gegeben werden und da wollte mein Vater mir dann auch die Zügel lassen.
00:14:19: hat das getan so habe ich nach und nach die Aufgabenbereiche übernommen bis wir schnell am Punkt waren wo er eigentlich meinte Jetzt machst du ja eh schon fast alles.
00:14:34: Also dann wollen wir nicht diese ganze Übergabe ein bisschen vorziehen, dann hast du auch mehr Verwaltungsfreiheit wie du es jetzt machen möchtest und ich bleib dir beratend im Hintergrund erhalten
00:14:50: So wie man es normalerweise eigentlich macht so einen Tandem für ein Jahr oder eineinhalb Jahre in der Geschäftsführung.
00:14:58: habt ihr das auch diskutiert?
00:15:02: Zum Ende von... ...ehr vierundzwanzig war ich dann schon überwiegend einfach mit meinem Vater im Büro, in der Geschäftsführung.
00:15:11: Und dann hatten wir eine super intensive Zeit bis letztes Jahr im Oktober nochmal zusammen wo wir ja einfach von sechs Tage die Woche von morgens bis abends im Bürow saßen und er mir wirklich alles was man in dieser Zeit an Wissen übergeben kann, mir gegeben hat.
00:15:30: Und dort habe ich so viel gelernt wie noch nie in meinem Leben würde ich sagen.
00:15:36: Wie er es wird, was für Ideen ich hab und waren uns in vielen Sachen nicht einig aber hatten immer wieder dann doch einen Konsens.
00:15:44: Auch wenn der Konsens war dass wir uns nicht einigt waren darüber konnten wir mit dem nächsten Thema weitermachen.
00:15:49: das hat sehr gut funktioniert.
00:15:51: da bin ich mein Vater auch sehr dankbar dass er mir keine Steine in den Weg gelegt hat sondern wirklich nur Ratschläge.
00:15:58: Er hat mich immer noch mit Ratschlägen unterstützt, aber nun die Entscheidungen letztendlich bei mir liegen.
00:16:06: Du musst sie nicht annehmen?
00:16:08: Genau!
00:16:08: Dann
00:16:08: werden Sie nicht zu schlägen sondern bleibt es beim guten Rat.
00:16:11: Ja
00:16:12: Warst du dann schon Offiziell Geschäftsführer in dieser Zeit oder habt ihr das tatsächlich erst alles zusammen dann im Ende... ...twanzig fünfundzwanzig
00:16:22: gemacht?
00:16:25: Wir haben das dann alles erst zusammen in fünfund zwanzig macht.
00:16:31: De facto habe ich aber wie ein Geschäftsführer mit meinem Vater dann zusammen agiert in der Firma bzw.
00:16:38: halt als seine direkte Vertretung.
00:16:42: Und vom Team wurde es auch so angenommen worden, auch wenn du nie offiziell sozusagen den Titel zu dieser Zeit hattest?
00:16:50: Genau wir hatten natürlich schon noch mal Meeting mit dem Team und mit allen geredet und sozusagen meinen Eintritt in die Geschäftsführung dann bekannt gegeben.
00:17:01: Und so hat sich das dann entwickelt, und es war natürlich auch sehr gut dass ich jetzt nicht von null auf hundert mein Vater dann auf einmal weg war sondern dass ich da mein Vater auf jeden Fall im Rücken hatte mit vielen Entscheidungen und das hat mir nochmal die Sicherheit gegeben teilweise Entscheidungen zu treffen und Ich denke zu Beginn auch den nötigen Respekt Ja, ich will nicht sagen Autorität aber vielleicht Kredibilität verliehen dann.
00:17:34: Das wollte ich gerade fragen was war denn dein Anteil dass du so gut angenommen worden bist und selbst ohne dass du das sozusagen faktisch hast sondern tatsächlich nur durch deine Person ja diese Autoritäts- oder Kreditabilität wie du gesagt bekommen hast?
00:17:53: Was war so besonders wichtig?
00:17:55: von deiner Seite denkst Du
00:17:58: Also das Team ist ja letztendlich alles und so wie die Leute drauf sind, so läuft das Unternehmen.
00:18:09: Und deswegen war es mir sehr wichtig mich mit allen immer wieder vor allem am Anfang in relativ kurzen Abständen vierteljährlich zusammenzusetzen um ihr Feedback zu holen, mit den Leuten zu reden was sie sich wünschen von der neuen Geschäftsführung Und so.
00:18:27: man kann natürlich nicht jedem einzelnen Wunsch gerecht werden, aber um ein Bild zu bekommen was eigentlich die Firma gerade braucht.
00:18:34: Was die Leute brauchen und da haben sich meine ich alle Mitarbeiter auch sehr gesehen gefühlt und das hat mir glaube ich auch viel geholfen dazu dass ich dann auch unterstützt wurde einfach in meiner Rolle als Geschäftsleitung.
00:18:49: ja
00:18:51: Wie hast du deinen Vater erlebt?
00:18:52: Das ist ja schon einen Schritt.
00:18:56: Wie lange war er jetzt hier der geschäftsführende Verantwortliche?
00:19:04: Über vierzeig Jahre auf jeden Fall.
00:19:08: Man sagt immer, das ist eigentlich das Baby der Familie.
00:19:14: Wie hast du ihn erlebt mit diesem Loslassprozess, der ja vielleicht somit das Schwierigste ist ein Inhaber in seinem Weg machen kann.
00:19:25: Das spricht ja immer vom Meisterwerk einer guten Übergabe wie was das nah an seiner Seite, was du da erlebt?
00:19:35: Ich glaube, was ich so bei ihm gemerkt habe und was er mir auch erzählt hat, hat deutlich, dass überwogen eher der Stolz und die Freude, dass das Unternehmen weitergeführt wird, anstatt jetzt eine Trauer, dass es aufgegeben wird von ihm weil es bleibt ihm erhalten Es bleibt ihm in der Familie.
00:19:56: Der Name ist da, es hat noch den Ruf und das ist das glaube ich was ihm am wichtigsten war und ich glaube da lief es genauso wie er sich's vorgestellt hat.
00:20:07: von daher waren dort keine sagen mal negativen Schwingungen anwesend.
00:20:17: Das ist ja ein schöner Aspekt den du hier beschreibst vielleicht gerade für alle die sich noch schwer tun mit dem loslassen obwohl die jungen eigentlich schon loslegen wollen.
00:20:28: dieser perspektiven wechsel von ich muss ja da noch dabei sein oder auch ich möchte weil es irgendwo meinem ego gut tut hin zu der perspektive stolz und anerkennung glaube ich was du gesagt.
00:20:44: oder stolz ein freude dass das der junge oder die jungen es eben dann machen können.
00:20:50: Ich freue mich für die Und es geht weniger dann um mich, sondern es geht eben mehr um die Kinder und uns Unternehmen.
00:21:02: Dann schauen wir uns doch mal diesen ersten Tag an als du hier alleine als Geschäftsführer-Gesellschaft begonnen hast oder die ersten Wochen.
00:21:13: Was war da so los?
00:21:15: Also nichtsdestotrotz auch mit dieser intensiven Übergabephase, die wir hatten natürlich in irgendwie ein Sprung ins kalte Wasser.
00:21:25: Also man hat auch einmal tausend Themen am Tisch liegen und weiß nicht mehr wo oben und unten ist, und es ist einfach viel!
00:21:36: Dafür glaube ich jede noch so gute Vorbereitung kann einen auf den ersten Tag schwer vorbereiten.
00:21:44: wir hatten das dann... Natürlich hatte ich mir immer irgendwie die Gewissheit Ich kann jetzt mein Vater anrufen, der ist jetzt nur einen Anruf entfernt.
00:21:55: Aber das will man ja vielleicht dann auch nicht direkt bei jeder kleinen Sache machen sondern hat den Anspruch an sich selbst auch die Dinge lösen zu können.
00:22:03: und es ist zu Beginn viel aber man kriegt mit der Zeit den Überblick.
00:22:11: so habe ich's dann erlebt.
00:22:13: Die ersten Tage... Man muss gewappnet sein!
00:22:15: Man muss sich zeit nehmen!
00:22:18: Man muß sich sozial Habimäßig den Freiraum schaffen, weil sonst Platz an der Kopf glaube ich.
00:22:31: Du hattest dir ein Vorgespräch hier von der puren Überforderung am ersten Tag gesprochen und von der interessantesten Zeit deines Lebens mit all diesen gleichzeitigen Herausforderungen.
00:22:45: aber du hast ja auch erzählt dass es auch Verluste gab Dadurch, dass du vieles, was du vorher machen konntest, nicht mehr machen kannst.
00:22:56: Magst Du auch ein bisschen drauf eingehen?
00:22:58: Ja, da bereitet man auch wenig Leute darauf vor oder ich glaube das ist ein ganz wichtiges Thema für junge Leute die in Unternehmen übernehmen, dass man ein bisschen zu Beginn des einen das komplett einnimmt und das ganze soziale Leben einnimmt.
00:23:21: Wenn man jetzt gerade vielleicht irgendwie einen Sport hat, wo man auf einem Event hintrainiert, also es ist auf dem Marathon oder ein großes Turnier Das kann man eigentlich am besten gleich lassen weil man sonst eher frustriert wird.
00:23:37: und wichtig ist es denke ich einfach den Fokus komplett auf das Unternehmen zu legen und sich dort eine paar Monate periode Einarbeitung freizuschaufeln und das auch mit seinem sozialen Umfeld zu kommunizieren.
00:23:51: Weil nicht jeder Freund oder Freundin versteht, dass man jetzt ein Unternehmen übernimmt und hat diese entsprechende Toleranz dafür weil man wird sich weniger bei seinen Freunden melden in der Zeit Man wird weniger Zeit haben sei es für die Partnerinnen gute Freunde, mit denen man sich sonst davor täglich telefoniert hat oder ausgetauscht hat.
00:24:20: Man antwortet weniger auf Nachrichten für eine Zeit so und das ist glaube ich ganz wichtig da sein soziales Umfeld ein bisschen zu vorbereiten und denen zu sagen hey bei mir wird es jetzt ganz schön eng in der nächsten Zeit und ich würde mich freuen wenn ihr für mich da seid um mich auch nicht verurteilt wenn ich ein bisschen weniger für euch da bin.
00:24:44: Das ist ein spannendes Thema, weil das hatte ich so noch nie auf dem Schirm.
00:24:48: Aber es ist ganz logisch dass es so sein muss gerade auch bei den heutigen jungen Menschen die ja vielleicht noch mehr vernetzt und verbunden sind als vielleicht unsere Väter waren.
00:24:58: also was heißt auch unsere eure Väter und Mütter sind und darum dachte ich es ein ganz wichtiges Element der man vorbereiten kann wenn man eben entsprechend darauf vorbereitet wird.
00:25:14: Dann hattest du ja auch gesagt, du hättest dir eine Begleitung von externen gewünscht aber es ist nie so richtig dazu gekommen.
00:25:21: Was hättst du dir da gewünscht?
00:25:25: Ja also wir waren bei ein paar Beratungen was Unternehmensübernahme angeht das waren dann immer nur kurze Beratung wo man letztendlich mit mehr Fragen rausgegangen ist als man reingegangen ist und ich hatte mich schon immer wieder umgeschaut nach einem sozusagen festen Berater, der einem bei dieser ganzen Unternehmensübergabe betreuen kann.
00:25:48: Hat aber in der Form nicht wirklich was gefunden.
00:25:51: und ja gewünscht hätte ich mir schon jemandem, der sich quasi von bis aus kennt sei es über Steuerthemen wo man... wo ich wirklich monatelang in den Steuertehmen eingetaucht bin wie man jetzt so eine Unternehnensübergabe gestaltet oder eben auch welche Auflagen man erfüllen muss, welche Aufbewahrungspflichten unbedingt beachtet werden muss.
00:26:21: Welche Checks im Unternehmen stattfinden müssen vor so einer Übergabe dass geprüft wird das auch das und da ist.
00:26:29: Und lauter solche Themen die man sich einzeln alle zusammensuchen musste... Da gibt es jetzt noch kein großes Handbuch für wo man das alle.
00:26:39: ich könnte es vielleicht schreiben Das wäre ein gutes Projekt.
00:26:42: Aber das musste ich mir zumindest alles zusammensuchen und da hätte man, hätte ich mir gewünscht dass es jemanden gibt der vielleicht genau dasselbe durchgemacht hat oder zumindest einen beraten kann in all diesen Themen.
00:26:55: Ja ich denke es gibt schon inzwischen mehrere die sich so als ganzheitliche Begleiter sehen So wie wir ja auch zum Beispiel was bei euch ja gar nicht notwendig war, die Beziehungen begleiten.
00:27:09: Nicht immer ist es so reibungslos sondern braucht erst mal Klarheit in der Familie.
00:27:15: aber selbstverständlich gibt's auch gesetzliche Regelungen was ein Berater dann auch nicht darf zum Beispiel Steuerberaten oder Rechtsanwaltsberatung geben.
00:27:28: Es gibt also natürlich auch Grenzen von diesen ganzheitlichen Beratern.
00:27:37: Ich
00:28:00: glaube, es ist ganz wichtig auch für... die junge Generationen bei so einer Übernahme natürlich irgendwie einen neuen Wind reinzubringen ins Unternehmen, aber jetzt nicht von heute auf morgen alles umzustellen.
00:28:14: Weil man hat dann letztendlich doch seinen Ruf und seine Kundschaft – und die kann man nicht von heut auf morgen verändern!
00:28:21: Und ich sag mal wenn ich jetzt nur noch Jugendkleidung hier verkaufen würde, dann wäre das Unternehmen nicht mehr dasselbe was es wäre seine ganze Story, sein Kern verlieren.
00:28:37: Und ich glaube es ist ganz wichtig erstmal auch auf seine Kundschaft zu schauen und die Leute die man bedient und dann zu schauen wo kann ich noch weitere leute abholen mit ins Boot holen und vielleicht jetzt nicht irgendwie austauschen?
00:28:52: Das habe ich auch versucht und hab einfach unser Portfolio erweitert in dem Sinne wo ich dachte da haben wir jetzt noch nicht alles abgedeckt und könnten immer noch Leute dazu gewinnen, die sich dafür interessieren was teilweise unsere Stammkundschaft auch abdeckt aber auch neue Menschen mit sich bringt.
00:29:13: Und es waren jetzt unter anderem zum Beispiel solche Projekte wir kommen ja eben aus dieser Bartwelt und sind ja auch irgendwie ein Bädergeschäft immer gewesen sind dann eh in der letzten Zeit schon so'n bisschen ausgebrochenen Richtung Accessoires
00:29:30: etc.,
00:29:31: Meine Idee war es dann zum Beispiel, letztes Jahr war dieser große Backgammon-Hype und dann habe ich gesagt so jetzt stellen wir uns einfach Backgammons im Laden.
00:29:43: Die verkaufen sich das finden auch unsere Kunden das spüre ich das finden die auch gut und so war's dann auch zb haben sich dann diese Backgammons gut verkauft bei uns im Laden.
00:29:53: Und so habe ich gemerkt okay da geht noch mehr.
00:29:54: Wir können einfach immer offener werden raus aus diesem Bäderbereich mehr in ein Allgemeinen Bereich von schönen Dingen und das ist, wo wir uns gerade hin entwickeln.
00:30:06: Zusätzlich kommt dazu noch irgendwie ein Online-Shop was noch gefehlt hat den haben wir auch komplett neu aufgesetzt der jetzt auch gut angenommen wird von unserer Kundschaft.
00:30:17: und so bewegen wir uns grade in eine Richtung die mir sehr viel Spaß macht.
00:30:23: Ja weil eure Kunden die kaufen ja nicht nur schöne Bäder und anspruchsvolle Bäder sondern Leben diesen Lifestyle ja auch in allen anderen Aspekten ihres Lebens.
00:30:35: Und wenn du da mit Produkten einen Beitrag bringen kannst, dann wäre es ja eigentlich schade, wenn das nicht hier verkauft würde anstatt irgendwo in einem anderen Geschäft.
00:30:47: Ja mein Großvater hat auch mal was ganz Interessantes gesagt in einem Interview die Leute wissen gar nicht was sie brauchen bis sie's sehen und bei uns sehen.
00:30:58: Und dieses Interview hat mich sehr inspiriert und ich finde das eine gute Philosophie, dass wir hier bei uns Sachen anbieten.
00:31:07: Sachen wo die Leute noch gar nicht wissen, dass sie es brauchen bis sie es bei uns sehen.
00:31:12: Das kann alles sein von bis und da limitieren wir uns immer weniger.
00:31:19: Ja ist doch ein schöner Satz von deinem Urgroßoper der heute zeitgemäß ist oder vielleicht sogar zeitgemäßer denn je ist.
00:31:31: und bevor ich zur letzten frau gekommen vielleicht noch kurz hier münchen ist ja geprägt von vielen unternehmerfamilien und einige die auch in den letzten jahren nicht mehr dabei gewesen sind aus dem unterschiedlichsten gründen.
00:31:49: Wie stark bist du oder eure Familie integriert in diese Münchner Unternehmerfamilien?
00:31:55: Gibt es da einen Zusammenhalten, Austausch?
00:31:57: ist das auch etwas was Anregungen gibt.
00:32:01: Was als junger Unternehmer auch vielleicht spannend und Speisenfreude bringt?
00:32:08: Ja also Das war auch glaube ich ganz wichtig für mich dass mein Vater natürlich den Kontakt hatte zu diesen Zu allen Unternehmen die irgendwas Ähnliches machen wie wir oder eine ähnliche Geschichte haben, wie wir in München und dort mich dann damit integriert.
00:32:29: Und da hatte ich auch viel Austausch zum Beispiel über den City Partnerverein oder wir haben hier ein Brehender Quartier mit den Geschäften, die in der Umgebung anlegen und dort lernt man Leute kennen, die die seinen Probleme haben teilweise schon Übernahmen erlebt haben und kann sich sehr gut austauschen.
00:32:50: Und ich denke, das ist auch wichtig, dass man sich da zusammenhält in der Stadt vor allem mit dem Hintergrund, dass wir ja eine vom Aussterben bedrohte Art sind und da ist Zusammenhalt ganz wichtig.
00:33:06: Ja, liegt mir auch sehr am Herzen, dass diese Gattung eben nicht ausstirbt so wie in vielen anderen Ländern der Fall.
00:33:15: Dann meine letzte Frage wie üblich... Was würdest du Familienunternehmen übergeben, nachfolgen?
00:33:24: Jetzt empfehlen mit deiner Erfahrung dass diese Spezies erhalten bleibt und so möglichst schnell in ja weiß ich jetzt nicht ob das dein Rat wäre wirklich schnell in die Übergabe kommt oder zumindest die Sicherung dieser Unternehmen gut aufgestellt wird.
00:33:45: Ich glaube zunächst mal nicht verzagen.
00:33:50: Ich denke der Wind bläst gerade ganz schön in unsere Richtung, viele Menschen die ich kenne haben es satt im online zu shoppen in jeder Stadt wo sie hingehen dieselben Geschäfte zu sehen von Tokyo über München über New York dieselbe Innenstadt zu haben mit Läden die überall gleich aussehen.
00:34:14: so dass ist glaube ich da haben viele Menschen ein gewisses Sättigungsgefühl jetzt und schauen schon in Richtung Beratung, Individualität.
00:34:25: Wo kriege ich Sachen die ich sonst nirgendwo bekomme?
00:34:28: Und das ist ein riesiger Vorteil den mittelständische Unternehmen bieten können und wo man sich differenzieren kann.
00:34:39: Das ist ein Label dass wir uns aufdrucken können was die großen Unternehmen nicht können Und merke ich einfach, dass wir Zulauf bekommen und habe viel Vertrauen in die Zukunft.
00:34:53: Zusätzlich jetzt wenn es um die Übergabe per See geht ist das einfach wichtig sich selbst als übernehmender sehr gut darauf vorzubereiten zu wissen worauf man sich einlässt und zwar auf Einiges.
00:35:09: Es macht extrem viel Spaß, es kostet extrem viel Energie und ich glaube einfach diese Übergabelfase zu überwinden.
00:35:17: Da muss man gewappnet sein und danach geht es aber auch wieder.
00:35:21: Und als, sage ich mal übergeben da ist das wichtig in die Zukunft zu sehen und zu sagen alles was ab jetzt passiert mache ich dafür dass es die Person die es übernimmt besser hat im Unternehmen und dass es in die Richtung geht wie die Person sich das vorstellt.
00:35:46: Ich glaube, das größte was man auch als Unternehmer erzielen kann ist eine erfolgreiche Übergabe zu bewirken.
00:35:54: Und da darf man aus sich selbst stolz sein und kann dann eben auch mit Stolz und Freude auf die nächste Generation sehen.
00:36:04: Ja wunderbar!
00:36:06: Mit diesen zuversichtlichen Worten freue ich mich.
00:36:11: dass wir diesen Podcast heute zusammen machen durften hat mir sehr viel Spaß gemacht Freut mich.
00:36:22: Und mir erfahrt ihr auf der Website und im Online-Shop bei Obermeier, vielleicht magst du kurz die Daten durchgeben?
00:36:30: Genau!
00:36:31: Uns findet man auf obermeier.de auch auf Instagram.
00:36:35: gerne Obermeyer.bärder Schaut gern vorbei.
00:36:38: es würde mich sehr freuen.
00:36:40: Obermeier war mit AIR richtig?
00:36:43: Richtig, ja.
00:36:44: Ja dann schaut doch mal vorbei und mehr über Unternehmensnachfolge und gelungene Unternehmenskultur findet ihr bei uns auf.
00:36:52: Wege im Wandel www.wegeimwander.com.
00:36:59: Dir danke ich ganz herzlich, dass du mich heute eingeladen hast.
00:37:02: Ich werde mir jetzt die Zeit noch ein wenig hier in dem schönen München vertreiben bei unserem wunderbaren Glauben Himmer, den wir gerade haben und dir wünsche ich noch einen guten Tag, eine erfolgreiche Zeit und weiterhin viel Erfolg mit deinem Unternehmen!
00:37:17: Danke dir!
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